Lust auf Mehr?

Das Obere Mittelrheintal bietet viele spannende Angebote für Kultur- und Naturfreunde. Die einzigartige Kulturlandschaft, im Norden und Süden durch die Städte Koblenz, Bingen und Rüdesheim begrenzt, findet sich seit Juni 2002 auf der Liste des Unesco-Welterbes.

Burg Sooneck

Burg Sooneck

Hoch über dem Rhein bei Niederheimbach thront eine alte „Raubritterburg“, die direkt aus dem Märchen entsprungen scheint. Auf einen Höhenrücken ist sie gebaut, aus dem Felsen scheint sie geschlagen, sagenumrankt ist sie und von Rosen bewachsen. Burg Sooneck auf dem Steilhang am Rand des Soonwaldes ist Rheinromantik pur. Seit dem 11. Jahrhundert steht das Gemäuer über dem Engtal zwischen Bingen und Koblenz.

Die Burg liegt zwischen Niederheimbach und Trechtingshausen dem Schild "Burg Sooneck"; Wirschaftsweg zur Burg folgen.
Parkplatz direkt vor der Burg

Schloss Stolzenfels

Schloss Stolzenfels

Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum Koblenz rheinaufwärts erhebt sich über dem linken Rheinufer das Schloss Stolzenfels. Kunst- wie kulturhistorisch zählt das im 19. Jahrhundert aus den Ruinen einer Burg des 13. Jahrhunderts erstandene Schloss mit zugehörigem Park und Gärten zu den bemerkenswertesten Leistungen preußischer Rheinromantik.

Parkmöglichkeiten im Koblenzer Ortsteil Stolzenfels (ca. 15 Mintuen steiler Fußweg durch den Schlosspark)

Festung Ehrenbreitstein

Festung Ehrenbreitstein

Geradezu magische Anziehungskraft strahlt sie aus, die Festung auf dem Felssporn hoch oben über dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein lebendiges Kulturzentrum mit kulturellen wie kulinarischen Genüssen. Großzügige Parkanlagen, die historische Festung und ein berauschender Panoramablick warten auf Sie.

118 m hoch erhebt sich die Festung Ehrenbreitstein auf dem gleichnamigen rechtsrheinischen Felsen über der Stadt Koblenz. Erobern Sie die Festung per Seilbahn oder Schrägaufzug

Schloss Engers

Schloss Engers

Im Neuwieder Stadtteil Engers liegt das gleichnamige Schloss. Bauherr des Barockschlosses, das in den Jahren 1758 bis 1762 erbaut wurde, war der Trierer Kurfürst und Erzbischof Johann Philipp von Walderdorff. Unter dem Hofarchitekt Johann Seiz, einem Schüler von Balthasar Neumann, entstand ein stattlicher Bau, der zugleich Sommerresidenz, Jagd- und Lustschloss des Kurfürsten war.

Schlossführungen täglich buchbar, nach vorheriger Anmeldung

Landesmuseum Mainz

Landesmuseum Mainz | Bild: GDKE
Landesmuseum Mainz

Die bedeutende kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung des Museums erstreckt sich von den Anfängen der Kultur bis zur Kunst der Gegenwart. Das Museum ist in der Golden-Ross-Kaserne untergebracht, die seit kurfürstlicher Zeit das Stadtbild prägt. Regelmäßige Sonderausstellungen sowie abwechslungsreiche Angebote der Museumspädagogik bereichern das breit gefächerte Angebot.

Große Bleiche 49 – 51, 55116 Mainz
www.landesmuseum-mainz.de

Auf den Spuren der Leininger …

Entdecken Sie weitere Burgen der Leininger Grafen in der Umgebung und begeben Sie sich auf die Spuren einer der mächtigsten Herrscherfamilien in der südlichen Pfalz. Die streitbaren Grafen gelangten über die Jahrhunderte zu umfangreichen Besitztümern und bekleideten hohe Ämter und Würden. Das Herrschaftsgebiet des Hauses Leiningen und seiner Seitenlinien erstreckte sich maßgeblich im Südosten des heutigen Rheinland-Pfalz, reichte aber auch bis in den Westerwald bei Limburg und in das Elsass.

Die Pfalz bietet viele spannende Angebote für Kultur- und Naturfreunde. Weitere Höhepunkte der Kunst- und Kulturgeschichte erwarten Sie im Naturpark Pfälzer Wald und in der Region. Entdecken Sie unberührte Natur, mächtige Burgruinen, Städte mit Tradition und spannender Geschichte, faszinierende Baudenkmäler und erstklassige Museen.

Link: http://www.pfaelzerwald.de/

Burgruine Schlosseck

Burgruine Schlosseck | Bild: GDKE
Burgruine Schlosseck

Die Burgruine Schlosseck liegt hoch über dem Isenachtal. Die Anlage wurde aller Voraussicht nach von den Leininger Grafen um 1200 erbaut und bestand aus einer Ringmauer und einem fünfeckigen Bergfried. Höhepunkt der Besichtigung ist das 1883 rekonstruierte Portal, welches durch seine aufwendige Verzierung mit Pflanzenwerk, Kopfmasken und Adlerschmuck besticht.

Die Burgruine ist nicht mit dem PKW erreichbar
Parkplatz an der Hardenburg, von dort Fußweg in Richtung Kaiserslautern
B37 hinter der Papiermühle überqueren und dem Fußweg zur Burgruine (Markierung: weißer Punkt) folgen

Burg Frankenstein

Burg Frankenstein | Bild: GDKE
Burg Frankenstein

Die im gleichnamigen Ort gelegene Burg Frankenstein wurde Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Es ist davon auszugehen, dass sie ebenfalls von den Leininger Grafen errichtet wurde. Sie bauten eine ältere, kleinere Wehranlage zu einer mächtigen Burganlage aus. Entdecken Sie die Ruine auf eigene Faust und bestaunen Sie die Reste der Oberburg, sowie die Mauerreste der Unterburg mit den prachtvollen Fenstergewänden.

B37 von Hardenburg ca. 12 km in Richtung Kaiserlautern
Parkplatz im Ortskern Frankenstein
ca. 15 Minuten ansteigender Fußweg zur Burg



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